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Wow - das war das Jahrestreffen 2026 der CPV Austria

  • Administrator
  • vor 4 Stunden
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Wow – das war das Jahrestreffen 2026 der CPV Austria


In der Zeit vom 6. – 9. März 2026 fand in Wien das diesjährige Jahrestreffen der CPV Austria statt.

Möglich wurde dieses Treffen, weil Gaby, die uns im Oktober 2024 nach Gandia, Spanien, zum dortigen internationalen CPA-Treffen begleitete und von uns hörte, dass es wieder Zeit für eine Jahrestreffen wird, kurzerhand einlud, dieses Treffen in den Räumlichkeiten des VDD JesusZentrum im Gasometer-Campus, 1110 Wien, abzuhalten und bei der Organisation mitzuhelfen.


Dazu nahm Gaby Kontakt zu unserem Präsidenten Peter auf und so viel der Startschuss zur Vorbereitung dieses Treffens mit Jahreshauptversammlung, Vorträgen und Gottesdiensten.

Anfangs Februar 2026 wurden gemäß Ankündigung auf unserer HP die Einladungen zum Jahrestreffen 2026 mit der Möglichkeit sich anzumelden versendet.

Programm:

Freitag, 06.03.2026     

Anreise der Teilnehmer

15:00 Uhr Besprechung des OK-Teams

18:00 Uhr gemeinsames Abendessen im Heurigen „10er-Marie“


Samstag, 07.03.2026  

09:30 Uhr alternativ Stadtspaziergang in der Innenstadt und Mittagessen

10:00 Uhr Ladies-Brunch mit Referat von Ruth

13:00 Uhr Jahreshauptversammlung und Neuwahlen CPV Austria

15:00 Uhr Referat Massimo „Joseph – Ein biblisches Modell für

Stressbewältigung;  

Vorstellung Francois – Suizidprävention

                 Vorstellung Juanma – Präsident ICPF und Organisation Welttreffen der CPA in

Gandia, Spanien, 2027

17:00 Uhr gemeinsamer Gottesdienst im VCC JesusZentrum

19:00 Uhr Buffet, Austausch und Präsentation CPV Austria im Foyer


Sonntag, 08.03.2026  

10:00 Uhr gemeinsamer Gottesdienst bei der ICF Wien ,anschließend Mittagessen und

Abschluss des Jahrestreffens 2026 der CPV Austria mit Verabschiedung


Montag, 09.03.2026    

06:00 Uhr Beginn der Abreise der Teilnehmer aus Italien und Spanien sowie jener aus dem

Ländle             

 

Rund 30 Frauen und Männer nahmen am diesjährigen Jahrestreffen in Wien teil, darunter Vertreter aus Spanien, Italien, der Schweiz, aus Deutschland und aus den Bundesländern. Neben dem Fachvortragenden Massimo aus Italien war es uns eine besondere Ehre, den Präsidenten des Internationalen Verbandes der CPV, Juanma Nombela, begrüßen zu dürfen – https://www.internationalcpf.org/


Über Einladung von Gaby waren wir Gäste des VCC JesusZentrums im Gasometer, Guglgasse 11, 5. Stock, 1110 Wien, wo wir deren Räumlichkeiten nutzen und gemeinsam Gottesdienst feiern konnten. Bis aus die Wiener KollegInnen, die natürlich zuhause nächtigen konnten, waren wir alle im tollen Hotel Plaza Inn Gasometer untergebracht – in nächster Nähe zur U 3 und zum VCC.

 

Am Freitag ab 18:00 Uhr trafen wir uns im Heurigen „10er Marie“, dem ältesten Heurigen Wiens, Ottakringer Straße 222/224, 1160 Wien. Wir wurden durch ein tolles Buffet mit allerlei traditionellen Köstlichkeiten, ausgezeichneten Weinen, Traubensaft und Wasser mit und ohne Kohlensäure verwöhnt. Felix stellte alle anwesenden Personen vor – ihn brauchte man nicht vorstellen, denn jeder kennt ihn, ist mit ihm schon irgendwann und irgendwie in Kontakt gekommen. Die Stimmung war wunderbar. Die Zeit wurde für das Kennenlernen und Smalltalk genutzt.

 

Nach dem Frühstück am Samstag teilten wir uns in zwei Gruppen – Frauen, die am Ladiesbrunch mit dem Vortrag von Ruth teilnahmen und alle anderen, die sich dem Stadtspaziergang unter der Führung durch unseren Präsidenten Peter anschlossen.

 

Beim Brunch erzählte Ruth von ihrer lebensbedrohlichen Krebserkrankung und all den wundersamen Ereignissen auf dem Weg von der Diagnose bis zur Heilung. Dabei waren die ersten Diagnosen, die sie seinerzeit erhalten hatte, alles andere als ermutigend – entwickelte sich doch eine sehr aggressive und rasch wachsende Tumorform. Mutig und lebensfroh stellte sich Ruth dieser großen Herausforderung. Da Ruth und Felix sehr gut vernetzt sind, erreichten sie Gebete und Genesungswünsche aus den verschiedensten Ländern und Kontinenten. Berührt und gestärkt durch diese Gebete, die Anteilnahme und natürlich auch der Unterstützung durch ihre Familie und der kompetenten ärztlichen Versorgung ließ sich Ruth nicht unterkriegen, nahm ihren Glatzkopf auf Grund der Chemo-Therapie mit Humor, verrichtete Gartenarbeit und glaubte an die Kraft der Gebete und an Heilung. Sie wird den Tag nicht vergessen, an dem sie von den Ärzten des Spitals die Info erhielt, dass sie nunmehr von diesem Krebs geheilt ist, dass es erstaunlich ist, dass sie diese Erkrankung überwunden hat. Ihr Bericht darüber berührte die anwesenden Frauen sehr.

 

Die Sightseeing-Tour führte uns mit der U 3 vom Gasometer zum Stephansplatz. Von dort ging es zu Fuß über den Graben, Kohlmarkt zur Hofburg mit einem kleinen Abstecher in die Herrengasse zur Nr 7, wo sich das Innenministerium von Österreich befindet. Die Innenstadt Wiens zeigte sich bei wunderbarem Wetter von der schönsten Seite – tolle Geschäfte, typische Cafés, Fiaker, beeindruckende Häuser aus den verschiedenen Epochen und Blütezeiten der Stadt. Über den Heldenplatz durch den Volksgarten, vorbei in der Nähe des Parlaments und des Wiener Rathauses ging es dann vom Ring mit der Straßenbahn in den 8. Wiener Gemeindebezirk in Café-Restaurant Eiles, Josefstädter Straße 2, 1080 Wien. Bei dem gemütlichen Mittagessen konnten wir uns stärken für den Nachmittag. Mit dabei war auch eine Frau, die seinerzeit Francois in seinem Zuhause in Rom aufgesucht hatte, nach dem sie über Umwege seine Adresse erhalten hatte – eine spannende Geschichte.

 

Nach dem Essen bedankten sich einige unserer Gruppe beim Kellner für seine umsichtige und flotte Bedienung – Aufnahme der Bestellungen, jeder bekam zügig ohne Nachfragen sein bestelltes Essen und auch die einzelnen Rechnungen kamen an die richtige Adresse – wobei er mitteilte, dass er in einer Woche wieder zurück in den Iran müsse, wo seine Familie lebe, um sich um sie zu kümmern. Sehr gerne nahm er das Angebot an, für ihn und seine Familie zu beten. Mit Tränen in den Augen bedankte er sich für die Unterstützung im Gebet und für die Anerkennung.

 

Die Jahreshauptversammlung startete dann um 13:00 Uhr wieder in den Räumlichkeiten des VCC. Unser Obmann Peter berichtete von den verschiedenen Aktivitäten und Ereignissen, Ebenso berichteten Wilfried und Herbert von den Angeboten der Sektion aus Vorarlberg, Christian schilderte die Situation in Oberösterreich und Günther jene in Niederösterreich. Anschließend berichteten der Kassier Mathias und die Kassenprüfer Wilfried und Gaby. Auf Grund der tadellosen Führung der Aufzeichnungen über die Finanzen konnten der Kassier und der Vorstand entlastet werden. Die Neuwahlen ergaben nur eine Änderung – Gaby über nimmt von Mathias die Kassenführung. Alle anderen Funktionen wurden im Amt bestätigt.


Um 15:00 Uhr war zum Vortrag von Massimo Masella geladen – ein ausgewiesener Experte in Polizei- und Militärseelsorge aus Italien. Sein Thema – „Joseph – ein biblisches Modell für Stressbewältigung“. Joseph wurde von der eigenen Familie ausgestoßen und gedemütigt, wurde als Sklave verkauft und auf Grund falscher Anschuldigungen ins Gefängnis geworfen. Dort deutet er die Träume des Pharaos. Dieser ernennt Joseph auf Grund seiner Weisheit zum 2. Mann im Staat von Ägypten und bewahrt das Volk in einer Hungersnot. Durch Gottes Führung überstand Joseph all das Leid und wurde zum Segen.

 

In der heutigen Zeit ist es auch so, dass Angehörige von Polizei und Militär täglich Stress erleben:

  • Stress im Einsatz – risikoreiche Vorfälle erfordern rasche Entscheidungen, die unmittelbare und signifikante Folgen haben können;

  • Moralische Verletzung – wenn Handlungen in tiefem Konflikt mit unseren grundlegenden Werten stehen;

  • Emotionelle Belastung – wiederholt traumatische Ereignisse, Verlust von Kamerad*innen, erlebte Ungerechtigkeit, Ohnmacht bei Hilflosigkeit;

 

Strategie:

  • Sicherheit – sichere Räume schaffen in physischer und spiritueller Art; tägliches Gebet pflegen; vertrauensvolle Beziehungen aufbauen;

  • Erinnerung – mit vertrauenswürdigen Menschen über das Träume sprechen; Teilnahme an Selbsthilfegruppen, geistliche Begleitung in Anspruch nehmen; Journaling praktizieren, um Gedanken und Emotionen zu verarbeiten; professionelle psychologische Unterstützung bei Bedarf;

  • Wiederverbindung – anderen durch die gemachten Erfahrungen helfen; Mentor für Menschen in ähnlichen Situationen; die eigenen Erfahrungen teilen; sinnstiftende Ziele und Projekte ins Auge fassen; in familiäre und gemeinschaftliche Beziehungen investieren;

 

Vom Leid zum Wachstum:

Die wissenschaftliche Traumaforschung hat das Phänomen des posttraumatischen Wachstums identifiziert: die Möglichkeit, nicht nur geheilt, sondern positiv transformiert aus dem Leid hervorzugehen. Josef ist das perfekte biblische Beispiel dafür!

 

Nach diesem wunderbaren und ermutigenden Vortrag von Massimo bzw. einer kurzen Pause, startete um 17:00 Uhr programmgemäß der gemeinsame Gottesdienst im VCC Jesuszentrum. Nach wunderbaren Worship-Liedern und der Eröffnung des Gottesdienstes durch Pastor Martin und dem Willkommensgruß berichtete unser Präsident Peter kurz über Sinn und Zweck der CPV. Anschließend predigte Felix zum Thema „Auserwählt – aber wofür?“

 

Im Anschluss wurden wir mit feiner Suppe, Brötchen, Crêpe, Kuchen und Getränken verpflegt – dem tollen Team des VCC JesusZentrums herzlichen Dank dafür!       

 

Am Sonntag, nach dem wunderbaren Frühstück im Hotel, fuhren wir zur ICF Wien Kirchengemeinde, um gemeinsam mit ihnen Gottesdienst zu feiern. Auch hier wurden zu Beginn wunderbare Worship-Lieder gesungen. Die Predigt wurde von Ilana Schubert zum Thema biblische Finanzen „Hat Geld eine besondere Macht?“ gehalten.


Nach der Predigt stellte Ilana uns von der CPV Austria der dortigen Gemeinde kurz vor und lud die Besucher ein, sich bei unserem Präsidenten und CPV-Mitgliedern über die christliche Polizeivereinigung zu informieren, Kontakt aufzunehmen.

 

Anschließend trafen wir uns zum Mittagessen und Ausklang in der Pizzeria Ruffino in der Josefstädter Straße 48, 1080 Wien. Danach endete unser Jahrestreffen 2026 der CPV-Austria offiziell. Jene Teilnehmer, die dann am 09.03.2026 Wien verließen, sowie unser Präsident Peter trafen sich dann am Sonntagabend noch im Salm Bräu, Rennweg 9, 1030 Wien, zum gemeinsamen Abendessen. Zu unserer großen Freude gesellte sich unser Ehrenpräsident und Gründungsmitglied Herbert Hofbauer in unsere Runde.

 

Endgültig Abschied nehmen vom Treffen, von Wien und unseren Gastgebern hieß es dann am Montag, den 09.03.2026, in der Früh, um mit dem Flieger und der Bahn die Heimreise anzutreten.

 

Ja und da war doch noch:

  • Täglicher Abendausklang in der tollen Hotelbar mit ausgezeichnetem Barkeeper;

  • Ein verletzter Teilnehmer, dessen Finger von unserem Präsidenten Peter fachgerecht verbunden wurde;

  • Eine Hotelangestellte, die sich Claudia und Francois unter Tränen anvertraute, wonach ihr Freund wegen einer Krebserkrankung in Spitalsbehandlung ist und sehr dankbar für das Gebet der beiden war;

  • Der Sohn eines ehemaligen hochrangigen Offiziers im Innenministerium, der sich seinerzeit für die Einführung des Peersupport eingesetzt hat;

  • Freundschaften wurden geschlossen;

  • Der stellvertretende Präsident der CPV-Austria, René, hat sich bereiterklärt, als Verbindungsmann Juanma zur Verfügung zu stehen, der für 2027 einen Weltkongress der CPA in Gandia, Spanien, organisiert;

  • Gebet miteinander und füreinander;

  • Und auch andere wundervolle Dinge passierten;

 

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Gaby und ihren wundervollen Mitchristen für die herzliche Aufnahme und beeindruckende Gastfreundschaft im VCC JesusZentrum. Gaby und Peter ein herzliches Dankeschön für die Organisation des tollen Treffens. Ebenso bedanken wir uns bei allen Teilnehmer*innen, an deren Spitze Juanma – der Präsident der Internationalen Christlichen Polizeivereinigung ICPF, die dazu beigetragen haben, dass dieses Treffen möglich und so wunderbar geworden ist. Besonderer Dank auch Ruth und Massimo für ihre tollen und wichtigen Inputs!

Vergelt’s Gott!

 

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