Göttlicher Auftrag - Versöhnung
- Administrator
- 12. Apr.
- 3 Min. Lesezeit
Die Versöhnung zwischen Menschen
ist die Wiederherstellung zerbrochener Beziehungen. Sie bringt Heilung und Frieden durch Vergebung. Vor kurzem feierten wir, das Jesus Christus durch seinen Tod am Kreuz alle Schuld, alle Krankheit und alles Leiden der gesamten Menschheit auf sich genommen und uns dadurch mit Gott nach dem Sündenfall wieder versöhnt hat. Wir beten aber auch in jenem Gebet, dass Jesus uns zu beten gelehrt hat „…vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern..“ Versöhnung erfordert Vergebung.
Ein Freund hat mir sein Zeugnis seiner Versöhnung im Familienkreis gegeben und zugestimmt es zu veröffentlichen:
„ich möchte gerne eine Sache mit dir teilen.
Du weißt ja, dass ich während meiner Reise in ein afrikanisches Land, den starken Impuls hatte, wieder neu auf meine Schwester zuzugehen. Das führte dann nach etwa 25 Jahren, schrittweise wieder zu einer Annäherung, die ich nicht für möglich gehalten hätte. Dafür wurde ich im Familienkreis anfangs auch stark kritisiert.
Vor kurzem, an einem Abend, waren mein Bruder und ich, zusammen mit unseren Frauen beim Fest zum runden Geburtstag unserer Schwester eingeladen. Es war ein ganz feiner, entspannter Abend, der uns nochmals näher zueinander führte. Auch mein Schwager war sehr offen und viel nahbarer wie bisher.
Für mich einfach nur sagenhaft, was möglich ist. Ich freue mich sehr darüber.
Ich erzähle es auch deshalb gerne, um anderen in ähnlichen Situationen Mut zu machen. Mit Gottes Hilfe und einer Portion Durchhaltevermögen lässt sich Unglaubliches erreichen.
Aus meiner Familie hat kaum jemand meine Bestrebungen um erneute Kontaktaufnahme unterstützt und schon gar nicht für möglich gefunden, was nun möglich wurde.
Ich war im Oktober 2023 in Afrika und hatte dort auf dem sogenannten Gebetsberg, mit Blick hinunter auf die Nilquelle, den sehr klaren Eindruck, dass ich mit meiner Schwester wieder Kontakt aufnehmen soll. Es wurde mir zunehmend ein richtiges Bedürfnis.
Wir trafen uns innerhalb eines Jahres zweimal auf einen Cappuccino und hatten erstaunlich feine, heitere Gespräche. Dabei vermieden wir die heißen Themen aus der Vergangenheit, die zur Entfremdung führten. Man muss ja nicht gleich mit dem Schwierigsten starten.
Es war schön, meine Schwester wieder so richtig kräftig und lange zu umarmen. Sehr besonders, nach 25 Jahren, wie du dir vorstellen kannst.
Trotzdem hatte ich immer noch große Gegenwehr aus der Familie, die mich davor warnte, hier zu illusorisch zu sein. Ich machte aber einfach weiter und ich denke, Gott gab mir ein festes, sehr zuversichtliches Herz für meine Schwester.
Jetzt wurden wir doch tatsächlich zum runden Geburtstag meiner Schwester eingeladen. Was für ein unfassbares Wunder. Mein Bruder und ich waren zusammen mit unseren Frauen in ein ganz tolles Restaurant eingeladen. Meine Schwester umarmte uns alle und entwaffnete mit ihrer herzlichen, ehrlich gemeinten Umarmung selbst die ganz kritischen Geister. Was für ein wunderbares Gefühl das war, zu sehen, dass sie sogar meine Frau umarmte, obwohl so starke langjährige Vorbehalte zwischen den beiden noch nie ausgeräumt wurden. Es war so herzlich, was uns alle riesig überraschte und auch irgendwie entwaffnete.
Mit meinem Schwager hatte ich seit einem Streit vor den besagten ca. 25 Jahren nur noch ein paar ganz seltene Begegnungen, die aber alle nicht heilsam waren. Nun standen wir voreinander und es war einfach wie durch Zauberhand vorbereitet. Wir redeten viel miteinander an diesem so ganz besonderen Abend und es fühlte sich so was von wunderbar entspannend und entkrampfend an. Was für ein Geschenk für uns drei Geschwister und unsere Partner. Wir fühlten uns so willkommen und aufgehoben.
Aus meiner Sicht kann das nur Gott so wunderbar vorbereitet haben, über lange Jahre, in denen ich das Gebet nicht an den Nagel gehängt hatte. Ich war im Gebet drangeblieben, obwohl es so lange unlösbar aussah. Nun hatten wir einen so besonders schönen Abend.
Ich möchte, dass wir uns von nun an wieder öfters sehen, auch wenn dieser neue "Friede" vielleicht doch auch ein sehr "zartes Pflänzchen" ist, das noch behütet werden muss.
Nach diesem echten Erlebnis bin ich ganz neu ermutigt, im Gebet Großes zu erwarten und einfach dranzubleiben.
Aber jetzt darf ich sehen: GEBET WIRKT!“





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